Neurostrukturelle Integrationstechnik
Die Neurostrukturelle Integrationstechnik ist eine Therapie zur Linderung von Beschwerden am Bewegungsapparat und an der Wirbelsäule. Sie ist eine dynamische Körperarbeitstechnik, welche dem Körper innewohnende Selbstheilungskräfte aktiviert. Daraus entsteht eine umfassende Reorganisation der Muskulatur des Körpers.
Eine NST-Behandlung besteht aus einer Reihe bestimmter standardisierter Griffe welche manuell an diversen Schlüsselstellen des Körpers ausgeführt werden. Es werden keine Manipulationen, sondern mehr ein Überrollen von Muskeln, Sehnen, Bänder oder Nerven ausgeführt. Es ist eine Behandlung am Bindegewebe an Rücken, Bauch, Hals, Armen und Beinen.
Während der Sitzung tritt eine tiefe Entspannung im Körper des Klienten ein, welche es ermöglicht, dass sich der Körper durch die verschiedenen Reflexe umfassend reorganisiert. Der Prozess der Selbstregulation geht von der Wirbelsäule aus über den ganzen Körper. Bei diesem Prozess der Neueinstellung versucht der Körper zu seiner optimalen strukturellen Position zurückzukommen, die dadurch entstehenden korrigierenden Energieflüsse können eine weitreichende Auswirkung auf den Körper und Geist haben.
Häufig stellen sich bereits nach der ersten Behandlung grundlegende Verbesserungen ein. Langanhaltende Heilerfolge erzielt man in der Regel mit 2-3 Sitzungen. Chronische oder degenerative Beschwerden sprechen auf eine regelmässige und längere Behandlungsdauer an. Die Methode kann oft auch da gute Ergebnisse erbringen, wo andere Methoden versagen.
Das Geheimnis der Wirksamkeit von NST liegt in ihrer Philosophie: Der Körper wird als ein selbst regulierendes bioenergetisches und biochemisches Phänomen angeschaut, welches sich so lange mit Hilfe des biologischen Anpassungsprozesses selbst regulieren kann, wie es die notwendigen Energiereserven besitzt um das Leben zu erhalten.
NST basiert auf dem Lebenswerk des australischen Osteopathen Tom Bowen (1916 - 1982). Er machte die Entdeckung, dass es einen Zusammenhang zwischen muskulären Dysfunktionen und bestimmten Gesundheitsproblemen des Klienten gibt. Bowen ging davon aus, dass der Körper sich selbst regulieren würde und in Balance zurückkehrt, wenn ein neurologischer und neuromuskulärer Zusammenhang geschaffen würde.
Michael Nixon-Livy hat sich zwischen 1991-1995 zur Aufgabe gemacht, die Bowen-Technik weiterzuentwickeln und nennt diese Technik heute NST - Neurostrukturelle Integrationstechnik.
Da NST die natürliche Selbstheilung anregt, kann sie ohne Bedenken für eine Vielzahl von Beschwerden bei allen Altersgruppen einschliesslich älteren Menschen und Neugeborenen angewendet werden. NST hat sozusagen keine Kontraindikationen.
Beschwerden, die von NST beeinflusst werden:
- Beschwerden am gesamten Bewegungsapparat
- Kopfschmerzen (einschliesslich Migräne)
- Nackenverspannungen(einschliesslich Schleudertrauma)
- Rückenbeschwerden wie Becken-, Lendenwirbel- und Brustwirbelprobleme
- Schulter- und Armprobleme
- Beinprobleme (einschliesslich Knie und Knöchel)
- Verdauungs- und Darmbeschwerden, akute und chronische Müdigkeit
- Stress, emotionale Belastungen und Depressionen
- Unfall- und Sportverletzungen
- Asthma und andere Probleme der Atemwege
- Probleme während der Menstruation, der Geschlechtsorgane oder in der Menopause
- Rheuma und Bewegungseinschränkungen
- Kraniale-, Kiefergelenks-, Zahn- und Sehprobleme
Kosten
In der Regel dauert eine Behandlung 60 Minuten und kostet 110 CHF. Pro weitere 15 Minuten werden 25 CHF berechnet. Bei einer kürzeren Behandlung wird der Preis reduziert.
Terminvereinbarung
Termine können direkt bei Sarah Glaser unter 079 482 28 23 oder mail gebucht werden.